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surplus 2025 | 03
Das Meer lässt sich als ein zeitliches Medium verstehen, das architektonische Form nicht nur beeinflusst, sondern sie kontinuierlich trägt, verzögert und revidiert, indem es Materialität als fortlaufenden Prozess und nicht als abgeschlossene Struktur begreifbar macht. *
* In Anlehnung an Tim Ingold | T. Ingold in «Being Alive: Essays on Movement, Knowledge and Description»
** Reise zur Architekturbiennale Venedig 2025 – Impressionen und Gedanken zur Dauer und Vergänglichkeit, zur «ewigen» zyklischen Bewegung des (Meer-)Wassers und zu unendlichen Überschreibungen (Palimpsest).